Stress im Job, Stress zu Hause, ja Stress sogar in der Freizeit und Ruhestandszeit.

7. Januar 2018 0
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Arbeitsbelastung, berufliche Anforderungen und sogar Freizeit- und Ruhestandstress haben extrem zugenommen. Liegt es daran, dass wir zu viel von uns selbst einfordern, oder uns von anderen überfordern lassen? Oder wollen wir aus jedem Tag nur mehr herausholen, und meinen, das muss so sein? An unsere Gesundheit, an Lebensqualität und Selbstreflektionszeiten können wir ja später denken … oder? »Ich muss noch dies, ich muss noch das …« Dabei vergessen wir: Nur wer ab und zu gar nichts tut, hat die Chance, das Leben in seiner phantastischen Vielfalt wirklich zu spüren. Leben kann so viel mehr sein, als lediglich die Routine eines vorgeplanten Ablaufs.

Lassen wir uns doch nicht von anderen Menschen vereinnahmen, und schon mal gar nicht von der Welt voll piepsender, summender, flackernder elektronischer Geräte, die ständig unsere Aufmerksamkeit einfordern wollen: Handys, Computer, Fernseher, Radios und … und … – immer und überall! Wir alle kennen auch die zunehmende Vernetzung, die ebenfalls im privaten Bereich ihre Krakenarme weit ausgestreckt hat. Laptop, Handy, iPhon, Apps etc. Diese technischen Wunderwerke wurden uns alle mal als Zeitsparer angepriesen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Viele Geräte sind echte Zeitfresser und Suchtverursacher. Oft schaffen wir nicht mehr das, was wir uns vorgenommen haben, weil wir meinen, jederzeit für andere erreichbar sein zu müssen/wollen … Zusätzlich wird uns in der Arbeitswelt und im alltäglichen Leben immer mehr abverlangt. Stress ist da vorprogrammiert – wenn Frau/Mann es zulässt!

Permanenter Stress, Überforderung und Daueranspannung machen krank und führen früher oder später zu einem Zusammenbruch oder gar zum Herzinfarkt. Meist reagiert der Körper vorher mit Schlafstörungen, Erschöpfung, Depressionen oder Herz-Kreislauf-Problemen. Warum zum Teufel müssen wir erst durch Knock-out gezwungen werden, die Anforderungen des Alltags in den Hintergrund zu stellen, um die Bedeutung und den Wert vom eigenen LEBEN zu erkennen? Warum begreifen wir erst dann, dass unser Körper, Hirn und unsere Seele Ruhezeiten brauchen, um zu neuer Energie zu gelangen? Klar, Stressquellen lassen sich nicht so einfach ausschalten, aber wir können den Umgang mit ihnen zu unseren Gunsten verbessern. Auch liegt es an uns allein, ob wir uns dem Wahnsinn der »Dauererreichbarkeit« aussetzen.

Jemand hat mal gesagt:
»Die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen«.
Nein: »Die Zeit ist unsere Gefährtin, die uns auf unserer Lebensreise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen«.

Denk- und Verhaltensmuster kann man ändern, wenn man denn will …

Die 12 Rechte stressgeplagter Menschen:

  1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben.
  2. Ich darf meine Wut ausdrücken.
  3. Ich bin nicht für alles verantwortlich.
  4. Ich habe das Recht „ich weiß es nicht“ zu sagen.
  5. Ich habe das Recht „NEIN“ zu sagen und muss mich dafür nicht rechtfertigen.
  6. Ich habe das Recht, andere um etwas zu bitten.
  7. Ich darf an mich gerichtete Bitten abschlagen.
  8. Ich habe das Recht, anderen mitzuteilen, wenn diese mich schlecht behandeln.
  9. Ich darf unzumutbare Anforderungen zurückweisen.
  10. Ich brauche meinen Stolz und meine Würde nicht verletzen zu lassen.
  11. Ich darf Fehler machen und mich irren.
  12. Ich brauche nicht von allen gemocht, bewundert und geachtet zu werden, für alles was ich tue.

Permanenter Stress, ohne ausreichende Erholungsphasen, ist eine ernstzunehmende Bedrohung für SIE und IHRE Gesundheit.

»Es gibt Wichtigeres im Leben,
als beständig die Geschwindigkeit zu erhöhen.«

(Mahatma Gandhi)

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