Gute Umgangsformen haben enormen Einfluss auf Ihren persönlichen Lebenserfolg!

17. Februar 2018 0
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Teil 1 von 3 – Manieren statt Blamieren – Umgangsformen nicht nur fürs Business!

»Heutzutage sind nicht nur Tierarten vom Aussterben bedroht.
Intelligenz, Höflichkeit, Respekt, Treue, Vertrauen, Ehrlichkeit und Zusammenhalt auch!«

Inzwischen leben wir in einer Welt, wo wir fast täglich mit wachsendem Respektverfall, asozialem Verhalten, Gleichgültigkeit und Verrohung konfrontiert werden. Werte und Normen gehen verloren und man hat das Gefühl, von immer mehr Narzissten umgeben zu sein. Soziales Verhalten wird als Behinderung angesehen, Intelligenz macht der geistigen Windstille Platz.

Wer wagt da noch von Anstand, Moral und guten Manieren zu reden? Ich! Weil es Gott sei Dank noch um Minderheiten geht, und wir alles tun müssen damit es dabei bleibt. Denn ausrotten können wir diese Spezies nicht, weil es die immer schon gegeben hat. Nur wird es denen heutzutage viel zu leicht gemacht! Kaum einer stellt sich dem energisch entgegen! Sorgen wir also in unserer Familie, in unserem Umfeld und in unserem Job dafür, dass es nicht weitere Kreise zieht, und leben als Vorbild ein gutes Miteinander vor.

Ich wurde noch erzogen – und bin nicht nur einfach aufgewachsen … Mir wurde beigebracht zu grüßen wenn ich den Raum oder das Geschäft betrete, bitte und danke zu sagen, das Alter zu respektieren und meinen Sitzplatz älteren und beeinträchtigten Personen anzubieten. Fragen zu beantworten, sei es nur mit ja oder nein und Bedürftige zu unterstützen. Die Tür für nachfolgende Personen aufzuhalten ist für mich genauso selbstverständlich, wie mich zu entschuldigen wenn es erforderlich ist. Außerdem wurde mir nähergebracht Menschen unvoreingenommen zu begegnen, sie zu nehmen wie sie sind, und nicht wer sie sind, oder was diese für mich tun können! Ich mag es, wenn Menschen in ganzen Sätzen mit mir reden und sich zu benehmen wissen.

»Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin,
sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.«

Warum ist es eigentlich auch heutzutage so enorm wichtig, nicht nur im Business, gute Umgangsformen zu haben?

Die Antwort ist ganz einfach: Umgangsformen erleichtern unser Zusammenleben. Wenn Sie sich sicher und selbstbewusst fühlen, dann wirkt sich das auf Ihre gesamte Ausstrahlung und Ihr berufliches und privates Auftreten aus. Wer gute Umgangsformen hat ist erfolgreicher!

Der sichere Umgang miteinander ist nach wie vor unerlässlich und will gelernt sein. Viel zu oft treffen wir auf Menschen »die mit der Concorde durch die gute Kinderstube geflogen sind«, und schlechtes Benehmen sowie autoritäres Gehabe für (Führungs-) Stärke halten.
Früher sprach man von »guter Kinderstube«, heute eher von Benimmregeln. Doch die Gesetze des kultivierten Umgangs haben sich kaum gewandelt. Gerade im Berufsleben und der zunehmenden Zusammenarbeit mit anderen Kulturen, ist das höfliche miteinander Umgehen von besonderer Bedeutung.
Korrektes Auftreten, Anreden und Verhalten sind im Beruf oft Voraussetzung für eine Karriere. Im Gegensatz zum Freundeskreis spielen im Business Rangordnungen, Titel und Anreden eine größere Rolle. Benehmen, Höflichkeit, Taktgefühl und Distanz sind gefragt. Wer sich auf dem beruflichen Parkett sicher bewegt, weiß, dass gute Manieren heute auch ein Wettbewerbsfaktor sind.
Ob im Kundengespräch, bei einem Empfang, Geschäftsessen oder anderen Anlässen, helfen Kenntnisse über die Umgangsformen unsichtbare Stolpersteine zu umgehen und schwierige Situationen zu meistern. Sich im Kundenkontakt feinfühlig und wertschätzend zu benehmen, wird täglich von uns im Job erwartet. Es geht um Sie: Souverän, erfrischend und mit einer guten Portion Charme, ohne sich zu verbiegen, überzeugend im freundlich-professionellen Miteinander.

Während Sie es sich im Privatleben durchaus leisten können, als »cooler Typ« zu gelten, ist ein unhöfliches Auftreten im Berufsleben tabu. Hier wird selbstverständlich erwartet, dass Sie freundlich grüßen, einer Dame die Tür aufhalten und an der Bürotür Ihres Kollegen/Kollegin anklopfen. Es wird vorausgesetzt, dass Sie dem Rang, dem Alter und dem Geschlecht Ihres Gegenübers Respekt zollen.

Ganz egal ob im Beruf oder Privat – Gute Manieren bringen Sie weiter!
Auch und gerade im Büro/Betrieb sollten einige Umgangsformen selbstverständlich sein. Dabei geht es nicht nur um das direkte Miteinander, sondern um Ihr allgemeines Verhalten gegenüber Ihrem Chef, Ihren Kollegen, Kunden und Besuchern.

Kenntnis der Regeln
Jede Situation birgt ihre ureigenen Spielregeln. Zum guten Benehmen gehört die Kenntnis der Regeln. Z. B.: Wenn Sie bei einem Geschäftsessen die Fingerschale für ein Trinkgefäß halten, haben Sie sich nicht ausreichend vorbereitet. Das Gleiche gilt, wenn Sie zunächst einem alten Schulfreund in die Arme fallen, bevor Sie den Chef des Partnerunternehmens begrüßen. Ein Bewerber, der im Vorstellungsgespräch seinem Gegenüber laufend ins Wort fällt, missachtet ebenfalls die Grundregeln der Situation. Solche kleinen Vergehen sind im Geschäftsleben teure Sünden, denn sie offenbaren ein generelles Manko – mangelnde Vorbereitung, Unkenntnis und Respektlosigkeit.

Gutes Benehmen ist bei vielen Menschen keine Selbstverständlichkeit. Entweder haben sie es im Elternhaus nicht gelernt oder sie pfeifen darauf und wissen nicht, wie sehr sie sich selber damit schaden, weil sie Aggressionen bei anderen hervorrufen.

Was meinen Sie, was im Büro-/Betriebs-Alltag am meisten nervt? Hier die 10 schlimmsten „Todsünden“ am Arbeitsplatz (kann genauso gut ins Privatleben übernommen werden):

Platz 1: Rauchen und Alkohol trinken am Arbeitsplatz
sowie schlechte Gerüche stoßen im Job ab. Wer es sich mit den Kollegen und Kolleginnen nicht verscherzen möchte, sollte daher auf stinkendes Essen verzichten, Deo gegen Körpergeruch verwenden und die Schuhe im Büro anbehalten.

Platz 2: Schmutz.
Viele ärgern sich über dreckige Teeküchen, abgelaufene Lebensmittel im Kühlschrank oder eklige Toiletten.

Platz 3: Unpünktliche Kollegen/Kolleginnen.
Zum Meeting ein Viertelstündchen später erscheinen – solche Unpünktlichkeit nervt ein Drittel der Deutschen – im Marketing und im Medienbereich sogar doppelt so viele Mitarbeiter/innen.

Platz 4: Laute Privatgespräche.
Nicht jeder möchte alles vom Büronachbarn wissen. Private oder zu laute Telefonate sind lästig. Auf der Beliebtheitsskala der Kollegen/Kolleginnen stehen Mitarbeiter/innen ziemlich unten, die den Büro-Knigge fürs Telefonieren offensichtlich nicht kennen.

Platz 5: Klatsch und Tratsch.
„Hast du schon gehört, dass die Müller…?“ – Lästermäuler am Arbeitsplatz würden die meisten am liebsten den Mund verbieten.

Platz 6: Fehler abstreiten.
Zu Fehlern sollten Mitarbeiter/innen stehen, aber es ärgern sich viele darüber, dass sie genau das nicht tun. Im Gesundheitswesen und medizinischen Bereich ist das Leugnen von Fehlern sogar Bürosünde Nummer Eins.

Platz 7: Überquellende Mülleimer.
Viele stören sich daran, dass sich niemand für überquellende Papierkörbe/Mülleimer in der Firma zuständig fühlt.

Platz 8: Musik am Arbeitsplatz.
Heavy Metal oder deutsche Schlager. Für Streit in der Firma sorgen auch die unterschiedlichen musikalischen Geschmäcker der Mitarbeiter/innen. Musik am Arbeitsplatz wird oft als störend empfunden.

Platz 9: Kopierstau.
Ärgerlich, wenn Kollegen/innen einen Kopierstau hinterlassen und sich auch sonst vor der Arbeit drücken.

Platz 10: Selbstgespräche.
Mitarbeiter/innen, die Selbstgespräche führen oder permanent ungefragt Kommentare abgeben, können die Nerven der Kollegen/innen ganz schön strapazieren. Führen auch Ihre Kollegen Selbstgespräche am Schreibtisch oder geben ständig ungefragt Kommentare von sich?

Fortsetzung folgt
Teil 2: Beispiele für gute Umgangsformen von A – Z

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