Unser deutsches Rentensystem ist ungerecht! Teil 1

16. März 2025 0
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2025 – aktualisiert April 2026 – Thema: Lebensherbst und Rente – Teil 1 von 3

Unser deutsches Rentensystem ist ungerecht! Teil 1
Wann hat das unqualifizierte politische Rentengebabbel ein Ende? Nicht die Senioren sind das Problem! Wir lassen uns auch nicht dazu machen! Nach einem langen Arbeitsleben, mit hohen Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, haben wir uns einen bezahlbaren Lebensherbst verdient!

Liebe Leserinnen und Leser,
sind Sie auf dem Wege in den Ruhestand oder bereits mittendrin? Reden wir hier einmal Tacheles über die Zeit unseres Lebensherbstes! Unzählige Menschen schaffen es nicht, mit ihrer nach vielen Arbeitsjahren erworbenen, schmalen, gesetzlichen Rente, konstant steigenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen und beständig zunehmenden Lebenshaltungskosten, menschenwürdig von der Rente zu leben. Verdienter Ruhestand darf für keinen zur Apokalypse führen. Für ein so reiches Land wie Deutschenland dokumentiert Altersarmut die Unfähigkeit und das Versagen unserer Politiker und der deutschen Wirtschaft. Von 21 Millionen Personen, die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, sind 3,5 Millionen Menschen über 65 arm. Ein Skandal ohnegleichen. Das sind Menschen, die mitgeholfen haben, Nachkriegsdeutschland wiederaufzubauen. Generationen haben nicht nur massenhaft in die Sozialsysteme einbezahlt, sie haben sogar für Überschuss gesorgt! Trotzdem werden sie mit einer dürftigen Rente abgespeist, die häufig nicht einmal die heutige Miete und die Lebenshaltungskosten deckt.

Haben unsere Berufspolitiker (ohne Arbeitsfronterfahrung) den Bezug zu den Menschen hier im Land längst verloren? Bundeskanzler Friedrich Merz möchte unter anderem die gesetzliche Rente auf eine »Basisabsicherung« senken?! Das bedeutet im Klartext: Die Rente wird dann künftig nicht mehr den Lebensstandard sichern, sondern nur noch das absolute Minimum (Überleben) abdecken. Reduzieren sich dann auch die Beiträge?? Privat für das Alter vorzusorgen wird politisch diktiert. Dabei interessiert keinen Politiker, wie das für die meisten Arbeitnehmer/innen finanziell zu schaffen ist.
Seltsam, dass diejenigen, die von unseren Steuergeldern a) hoch bezahlt werden, b) fette Pensionen erhalten und c) bestens privat krankenversichert sind, immer wieder mit Aussagen kommen, die nicht zum Problem passen und uns Bürger/innen noch mehr Geld kosten! Es ist die Aufgabe unserer Regierung (Eid), Schaden vom deutschen Volk abzuhalten – und nicht massive Probleme zu verursachen!

Über die Sozialversicherungskassen findet seit Jahrzehnten eine Umverteilung zu Lasten von Arbeitnehmern und Rentnern statt. Die einen zahlen ein und bekommen immer weniger, während Regierungsmitglieder an anderen Stellen kaum etwas hinterfragen und das Geld in Milliardenhöhen hier im Land an Nichteinzahlern und weltweit Jahr für Jahr großzügig mit vollen Händen verteilen!

Die gesetzliche Rente darf nicht zu einer Almosenleistung verkommen, für Menschen, die jahrzehntelang Beiträge eingezahlt haben. Millionen Arbeitnehmer/innen haben dieses System mit ihren Beiträgen aufgebaut – Tag für Tag, Jahr für Jahr. Diese Lebensleistung darf nicht entwertet werden! Die Rente muss eine sichere Altersversorgung für alle Einzahler sein, ihren erarbeiteten Lebensstandard im Alter zu halten!

Bis 2031 will man die Rente bei 48 Prozent stabil halten (einst waren es 55 Prozent). In der Warteschleife ist die Versteuerung von 100 Prozent, trotzdem die Beiträge von versteuertem Einkommen bezahlt wurden.
Rente 48 Prozent nach 45 Arbeitsjahren! – Pensionen 71 Prozent von Steuergeldern!
Wie wäre es, wenn das Pensionsniveau ebenfalls auf 48 % angeglichen werden würde?
Bei den Renten ist die Einzahlung der Beiträge gesetzlich festgelegt, bei den Pensionen die Auszahlung.

Auf welchem fernen Planeten sind unsere Politiker/innen beheimatet, dass sie die Lebensrealität eines großen Teils „ihres“ Volkes nicht wahrnehmen (wollen). Würden sonst solche Sprüche kommen? »Wir sehen keinen sozial gerechteren Handlungsbedarf. Den Rentnern ginge es gut, sie müssten nur länger arbeiten und sich verstärkt einbringen.«
Wir Rentner/innen sollen für jede Menge politischer Fehlentscheidungen, wirtschaftlichem Unvermögen und die Milliardenschweren weltweiten Geldverteilungen herhalten? Nein!

Nicht immer nur zum Volke eilen und noch mehr Leistungen und Einschnitte verlangen, sich selber aber durch unsere Steuergelder gut versorgt zu wissen. Wie wäre es mit ein bis zwei Null-Runden bezüglich der jährlichen Diätenerhöhungen? Ein Automatismus, der fern jeder sozialen Moral ist und den Eindruck verstärkt, dass sich die Parteien den Staat auf überaus bequeme Weise zur Beute machen. Wer von denen hat bisher wertschöpfende Arbeit geleistet?
Wie wäre es, wenn sich unsere Politiker einmal ernsthaft um die milliardenschweren Steuerhinterzieher kümmern sowie die Unmengen von Subventionen hinterfragen und überprüfen würden? Das würde die Staatskassen enorm füllen!
Aber nein, lieber wird armen Mitmenschen nachgewiesen, dass ihnen ein Wintermantel, Heizöl, Essensmarken oder Miet- und Stromzuschuss nicht zustehen.

Profiteure unseres Demokratiesystems sind Parteien, Politiker, Regierung und die Wirtschaftsbosse. Die Bevölkerung wird als Geldmaschine benutzt. Ist für unsere Politiker/innen das Grundgesetz eigentlich heutzutage noch von Relevanz?

Die Deutsche Rentenversicherung gibt es seit 1889! Auf die Rente haben jahrelange Beitragszahler einen Rechtsanspruch, was Regierungsmitglieder gerne unter den Teppich kehren. Der Rentenanspruch ist ein staatlich garantiertes Versprechen gegenüber jedem Beitragszahler (und nicht für Nichteinzahler!) und beinhaltet, sie für den Zeitraum ihres Ruhestandes menschenwürdig finanziell zu versorgen!
Rente ist kein barmherziger Akt, sondern ein durch viele Arbeitsjahre und Einzahlungen erworbenes Recht! Bestehen Sie auf Ihrem Recht! Rentner/innen sind keine Bittsteller!
Wenn die Rente ein Solidarsystem sein soll, dann muss sie solidarisch von der gesamten Gesellschaft finanziert werden. Ganze Berufsgruppen und alle hohen Einkommen halten sich aus der Finanzierung der Versorgung von älteren Menschen heraus. Wir haben letztendlich auch deren Eltern mit unseren Rentenbeiträgen eine anständige Altersversorgung finanziert. Zusätzlich müssen wir allen Beamten und Politikern eine weitaus üppigere Altersversorgung finanzieren, als sie uns Beitragszahlern zugestehen wollen.

Ständig wird an der Rente herumgebastelt, neue Gesetze zu unseren Lasten erlassen und so getan, als ob Renten ein Geschenk des Staates und eine Wohltat für die Empfänger wären. Ein unerhörtes Vergehen gegen Recht, Wahrheit und die Würde des alternden Menschen.

Wir müssen darauf achten, dass die »Jungen nicht gegen die Alten« und umgekehrt aufgebracht werden, wie es zurzeit den Anschein hat. Beide Seiten sollten einen gegenseitigen Austausch bevorzugen. Es ist nicht wahr, dass die meisten Jüngeren sich darüber beklagen: »Wir Jungen müssen für die teuren Alten aufkommen«. Die Mehrheit weiß es zu schätzen, dass es das, was sie heute als selbstverständlich vorfinden, ohne uns nicht geben würde. Besonders die Nachkriegsgeneration, wo ein großer Teil bereits mit vierzehn Jahren arbeiten musste, hat nicht nur die politisch verursachten Kriegszerstörungen beseitigt, sondern hat auch Straßen und Häuser gebaut, Firmen gegründet und aufgebaut, die Wirtschaft angekurbelt, und hinterlässt überdies eine riesige erarbeitete Erbmasse, die es so nicht mehr geben wird. Die sogenannte Elite in Politik und Wirtschaft haben diese Zeit zu ihrer Bereicherung genutzt.

Die »Junge Union« wettert gegen die Rentenpolitik der Koalition, sie wäre nicht generationengerecht … Diese Jugendlichen, noch grün hinter den Ohren, sollten erst einmal das erreichen, was wir geleistet haben. Wer sagt es diesen jungen Menschen, dass sie sich lächerlich machen? Halten sich diese wohlstandsverwöhnten Jugendlichen etwa für qualifiziert, Gerechtigkeit und die Zukunft sicherzustellen? Diese (bewusst?) aufgebauschte Rentenkrise ist spätestens dann vorbei, wenn die Babyboomer-Generation verstorben ist.
Die Folgen und damit die Kosten des Klimawandels eskalieren dagegen in den kommenden Jahren um das Hundertfache! Wer also Zukunft sichern will, aber den Klimawandel dabei ausklammert und den alten Menschen ihre erarbeitete Rente nicht gönnt, der muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht bei klarem Verstand zu sein. Schuldzuweisungen von unwissenden Jugendlichen sind destruktiv und diskriminierend!

Teil 2 – Rente und der Demografische Wandel – ist in der Überarbeitung  
Teil 3 – Die Rente muss zum Leben reichen – ist in der Überarbeitung

Meine Autorenseite: https://www.facebook.com/autorin.marion.schinhofen/

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