2025 – aktualisiert April 2026 – Thema: Lebensherbst und Rente – Teil 1 von 3
Unser deutsches Rentensystem ist ungerecht! Der Lebensherbst muss bezahlbar bleiben! Teil 1
Wann hat das unqualifizierte politische Rentengebabbel ein Ende? Nicht die Senioren sind das Problem! Wir lassen uns auch nicht dazu machen! Nach einem langen Arbeitsleben, mit hohen Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, haben wir uns einen bezahlbaren Lebensherbst verdient!
Liebe Leserinnen und Leser,
sind Sie auf dem Wege in den Ruhestand oder bereits mittendrin? Reden wir hier einmal Tacheles über die Zeit unseres Lebensherbstes! Unzählige Menschen schaffen es nicht, mit ihrer nach vielen Arbeitsjahren erworbenen, schmalen, gesetzlichen Rente, konstant steigenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen und beständig zunehmenden Lebenshaltungskosten, menschenwürdig von der Rente zu leben. Verdienter Ruhestand darf für keinen zur Apokalypse führen. Für ein so reiches Land wie Deutschenland dokumentiert Altersarmut die Unfähigkeit und das Versagen unserer Politiker und der deutschen Wirtschaft. Von 21 Millionen Personen, die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, sind 3,5 Millionen Menschen über 65 arm. Ein Skandal ohnegleichen. Das sind Menschen, die mitgeholfen haben, Nachkriegsdeutschland wiederaufzubauen. Generationen haben nicht nur massenhaft in die Sozialsysteme einbezahlt, sie haben sogar für Überschuss gesorgt! Trotzdem werden sie mit einer dürftigen Rente abgespeist, die häufig nicht einmal die heutige Miete und die Lebenshaltungskosten deckt.
Haben unsere realitätsfernen Berufspolitiker (ohne Arbeitsfronterfahrung) den Bezug zu den Menschen hier im Land längst verloren? Die Regierung nimmt die Menschen hier im Land nicht mit, sondern arbeitet gegen sie. Bundeskanzler Friedrich Merz möchte unter anderem die gesetzliche Rente auf eine »Basisabsicherung« senken! Das bedeutet im Klartext: Die Rente wird dann künftig für keinen mehr den Lebensstandard sichern, sondern nur noch das absolute Minimum (Überleben) abdecken. Reduzieren sich dann auch die Beiträge …???
Die Rentendebatte ist keine echte Debatte. Es ist eine Inszenierung. Man diskutiert das Problem ausführlich und schützt dabei konsequent dessen Ursache. Und von den überhöhten Pensionen wird erst gar nicht gesprochen. Was ist das für eine unerträgliche Arroganz der Macht? Was ist das für eine Scheinheiligkeit der politischen Pseudochristen? Die gesetzliche Rente war nie als minimale Absicherung gedacht, sondern als verlässliche Gegenleistung für ein Leben voller Arbeit, Verantwortung und Pflichtbewusstsein. Wer heute von »Basisabsicherung« spricht, reduziert dieses Prinzip auf ein Niveau, das dem Einsatz von Millionen Menschen nicht gerecht wird. Keiner geht Jahrzehnte arbeiten, um am Ende zu hören, dass das Ergebnis auf ein Minimum zusammenschrumpft. Das ist keine Anpassung – das ist eine Verschiebung der Maßstäbe, und zwar zu Lasten derjenigen, die dieses System getragen haben.
Zusätzlich zu den gesetzlichen Beiträgen soll ebenso privat für das Alter vorgesorgt werden, wird politisch diktiert. Dabei interessiert es keinen der gut versorgten Politiker, wie das für die meisten Arbeitnehmer/innen finanziell zu schaffen ist.
Seltsam, dass diejenigen, die von unseren Steuergeldern a) hoch bezahlt werden, b) fette Pensionen erhalten und c) bestens privat krankenversichert sind, immer wieder mit Entscheidungen kommen, die nicht zum Problem passen und uns Bürger/innen noch mehr Geld kosten! Es ist die Aufgabe unserer Regierung (Eid), Schaden vom deutschen Volk abzuhalten – und nicht massive Probleme zu verursachen!
Über die Sozialversicherungskassen findet seit Jahrzehnten eine Umverteilung zu Lasten von Arbeitnehmern und Rentnern statt. Die einen zahlen ein und bekommen immer weniger, während Regierungsmitglieder an anderen Stellen kaum etwas hinterfragen und das Geld in Milliardenhöhen hier im Land an Nichteinzahlern und weltweit Jahr für Jahr großzügig mit vollen Händen verteilen!
Die gesetzliche Rente darf nicht zu einer Almosenleistung verkommen, für Menschen, die jahrzehntelang Beiträge eingezahlt haben. Millionen Arbeitnehmer/innen haben dieses System mit ihren Beiträgen aufgebaut – Tag für Tag, Jahr für Jahr. Diese Lebensleistung darf nicht entwertet werden! Die Rente muss eine sichere Altersversorgung für alle Einzahler sein, ihren erarbeiteten Lebensstandard im Alter zu halten!
Bis 2031 will man die Rente bei 48 Prozent stabil halten (einst waren es 55 Prozent). In der Warteschleife ist die Versteuerung von 100 Prozent, trotzdem die Beiträge von versteuertem Einkommen bezahlt wurden.
Rente 48 Prozent nach 45 Arbeitsjahren! – Pensionen 71 Prozent von Steuergeldern!
Wie wäre es, wenn das Pensionsniveau ebenfalls auf 48 Prozent angeglichen werden würde?
Bei den Renten ist die Einzahlung der Beiträge gesetzlich festgelegt, bei den Pensionen die Auszahlung.










