Ein Buch aktueller denn je. Denn die Gewalt und der Missbrauch an Kindern und Frauen hat in Deutschland enorm zugenommen. Gefördert durch die Zuckerwattenurteile der Richter und das Wegsehen der Gesellschaft.
2025 Zwei von vielen Rezensionen zu meinem Buch:
von Heike Hoffmann, Halle
»Heute möchte ich euch wieder ein Buch vorstellen, welches unter die Haut geht und nachhaltig sehr ergreifend ist. Das Buch „Vergessene Kinder“, welches mich sehr berührt hat, besteht aus zwei Teilen. Die Geschichte im ersten Teil und die folgenden Informationen machen nachdenklich und traurig zugleich, weil sie auf wahren Begebenheiten beruhen.
Allein der Titel lässt vermuten, dass dem Leser tragische Schicksale erwarten. Kinder sind einzigartig und Wunder auf ihre Weise. Babys berühren unsere Herzen und wenn kleine Kinder älter werden, staunen wir Erwachsene immer wieder über ihre kleinen und großen Fortschritte und wünschen ihnen eine glückliche Zeit und eine Entwicklung, die sie positiv prägen. Doch leider ist es nicht allen Kindern vergönnt, auf eine glückliche und zufriedene Kindheit zurückzublicken.
Regina, die Protagonistin des Romans, hat sich der Autorin Marion Schinhofen persönlich anvertraut, nachdem sie ihr Buch „Liebe bleibt … wenn wir es zulassen“, gelesen hat.
Ihr ganz persönliches Schicksal geht unter die Haut. Sie beschreibt ihr Leben während der Nachkriegszeit mit ihrer Familie in Ratingen. Sicherlich war das Leben an sich schon kompliziert in dieser schweren Zeit, doch was Regina und weitere Kinder erleben mussten, ist unglaublich. Was wirklich Unverständnis bei mir hinterlässt, sind die Erwachsenen, deren dringliche Aufgabe es gewesen wäre, für die Kinder dazu sein und sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu helfen, wenn Not an Mann ist. Doch was Regina und weitere Kinder erleben mussten, lässt sich kaum in Worte fassen.
Manchmal musste ich das Buch aus der Hand legen, weil ich einfach fassungslos war. Umso mehr berührten mich ihre Stärke und vor allem ihr Mut, die dazu beitrugen, dass sie ihr Leben fortzusetzen konnte. Regina lernte zwei weitere Mädchen kennen, die ihr Schicksal teilten und mit denen sie sich bis ins hohe Alter sehr verbunden fühlte.
Ich möchte nicht näher auf Details eingehen. Lest selbst, was den vergessenen Kindern widerfahren ist. Im II. Teil des Buches schildert die Autorin die historische Entwicklung Deutschlands und geht dabei explizit auf das Schicksal der Kinder ein. Was unternimmt unser Land, um Kindern eine gesunde Entwicklung zu garantieren und wie werden Kinder geschützt? Gibt es eine Entschädigung für Kinder und Frauen, denen unendlich großes Leid zugefügt wurde? Marion Schinhofen stellt sich diesen Fragen und findet sehr genaue Antworten, welche mich mitunter sehr erschüttert haben.
Lest das Buch und macht euch eure eigenen Gedanken. Geschehenes ist leider noch immer existent. Was können wir tun, wenn Kinder in Vergessenheit geraten? Auf diese Frage erhalten gibt die Autorin am Ende ihres Buches gute und hilfreiche Ratschläge.
Ich danke der Autorin als auch der Protagonistin Regina für dieses mutige und ehrliche Buch. Beiden wünsche ich von Herzen alles Gute.«
von Petra S., Berlin:
»Mir als Leserin ging das schon tief ins Herz, sodass ich das Buch kurz weggelegt, dann aber weitergelesen habe; denn Regina und all die anderen mussten es tagtäglich erleben. Das war ja auch nur ein Bruchteil von dem was da noch alles war. Wie unfassbar die Lebensgeschichte von Regina. Erst diese Dämonen zuhause und der miese Nachbar. Dann die nächste grausame Station. Was bilden sich diese Kirchenmänner (und alle anderen Erwachsenen, die Täter und Mittäter sind und waren) eigentlich ein? Nach vorne predigen sie das eine und machen genau das Gegenteil. Mir fehlen die Worte, obwohl ich so viel sagen möchte. Ich bin so wütend über diese Monster, denn Menschen sind die nicht. Alles im Namen Gottes. Ist doch absolute Scheinheiligkeit. Auch, dass diese Herrschaften sich gegenseitig stützen und schützen, da in deren Augen natürlich immer die anderen Schuld haben. Dieses ganze System ist krank, sadistisch krank. Meinen tiefen Respekt an Regina, ihren Freundinnen und auch an alle anderen Überlebenden.
Mutig, dass Regina das öffentlich gemacht hat. Auch wenn sie selbst durch das erneute Erleben durch die Hölle ging. Es ist absolut gut und richtig, das aus dem Dunklen zu holen und zu zeigen wer die eigentlichen Dämonen sind. Was sie aus ihrem Leben gemacht hat und weiterhin für andere tut ist bewundernswert. Dass sie tiefe Freundschaften gefunden hat, auf die jederzeit Verlass ist, freut mich sehr, auch, dass sie andere positive Erlebnisse hatte. Ich wünsche Regina von Herzen alles Gute für die weitere Zeit und schicke ihr eine herzliche Umarmung.
Den zweiten Teil des Buches finde ich sehr informativ und hilfreich. Die Ergänzung zu den Kirchen und ihre grenzenlose Macht ist so gut beschrieben und unglaublich. Was die an Gelder bekommen und keine Regierung traut sich da ran. Der Opferschutz ist ein Witz und ist eher ein Täterschutz. Wenn ich in den Nachrichten lese was da für Weichspülurteile gefällt werden, kommt man echt auf gedankliche Ideen der Selbstjustiz. Wobei die, die es dann tatsächlich tun, mit der Härte des Gesetzes bestraft werden. Verkehrte Welt.
Ein wichtiges gutes Buch. Danke an Regina, dass sie es erzählt hat und danke an Sie, dass sie es geschrieben haben. Ich wünsche allen Betroffenen so sehr, dass sich dieses Mühlrad aufhört zu bewegen und endlich geholfen wird wo Hilfe nötig ist. Dass nicht mehr weggeschaut, sondern gehandelt wird. Dass den Opfern geglaubt wird.«